La caminata a Los Andes
Am 24. Oktober hab ich die Jugendwallfahrt zur ersten heiligen Chiles, Santa Teresa de Los Andes mitgemacht. Die Bilder finden sich auf meinem facebookprofil unter: Markus Maier, La caminata a Santa Teresita
Wir sind am Freitagabend um 23.00 Uhr mit dem Bus in Laja losgefahren, zwei Busse voller junger Leute zusammen mit dem Kaplan von Laja, Padre Alexis. Es war eine Reise von 7 Stunden, von Laja im Sueden ueber Santiago bis nach Chacabuco, dem letzten Ort vor dem Pass nach Los Andes. Die Fernstrasse fuehrt hier durch einen Tunnel weiter nach Los Andes, aber wir sind den Pass gegangen, der oben ueber die Berge fuehrt. Um 6.00 Uhr morgens sind wir aus dem Bus raus und sofort losmarschiert. Zuerst einen Rosenkranz gebetet und danach singend den ganzen Weg nach oben bis zur Passhoehe, wo wir etwa um 10.30 Uhr angekommen sind. Dort haben wir dann Pause gemacht und “gefruehstueckt”. Die Landschaft war atemberaubend, und gegen 11.00 Uhr begann es richtig heiss und sonnig zu werden.
Beim Abstieg hatte ich schon Freundschaft mit den Jupachinos (Jugendgruppe der Pfarrei) aus Laja geschlossen und wir haben ihre Lieder gesungen, um uns die Zeit zu verkuerzen. Gegen 14.00 Uhr sind wir dann unten im Tal angekommen, und ins Santuario einmarschiert, hinter unserer Flagge her.
Dort sind wir dann zur Gruft der heiligen Teresa abgestiegen, um die Wallfahrt zu beenden. Danach habe ich mich mit meiner Chefin, Schwester Serafina getroffen, die mit einem anderen Bus mitgefahren ist, und nicht gewandert, sondern mit dem Bus durch den Tunnel bis zum Santuario gefahren ist. Zwischen 15.00 und 17.00 Uhr haben wir Pause gemacht, etwas gegessen (die obligatorischen Empanadas natuerlich), und danach sind zum grossen Platz vor dem Heiligtum gegangen, um an der Messe teilzunehmen. Auf den Fotos sieht man sehr schoen die gewaltige Menge an Flaggen und Menschen.
Zurueck aufgebrochen sind wir gegen 20.30 Uhr und um 4.00 Uhr morgens waren wir wieder in Laja.
Es war eine sehr schoene und aufregende Reise, mit vielem neuen, und viel Sinn, hat mir sehr gut gefallen.
Zur heiligen Teresa: Sie war ein junges Maedchen aus Santiago, das sich fuer ein Leben als Moenchin in Los Andes entschieden hatte und wurde beruehmt durch ihre Tagebuecher, die sehr gut die Probleme einer Jugendlichen mit Gott und Religion erklaeren, aber auch ihren grossen Glauben zeigen. Sie starb mit 19 Jahren an Tuberkulose. Heilig ist sie, weil eine Studentin aus Santiago in ein Schwimmbecken gefallen ist, und ertrunken ist (sie war klinisch tot, laut Aussage der Notaerzte), aber wieder zu atmen begann, weil ihre Freunde, die sie aus dem Wasser zogen zur heiligen Teresa gebetet haben und erhoert wurden.